Ein Dialog zwischen Unternehmern und Politikern
Das Führungstreffen Wirtschaft der Süddeutschen Zeitung ist Deutschlands großer Wirtschaftskongress: Nirgendwo sonst treffen sich derart viele hochrangige Führungskräfte der Wirtschaft und Spitzenpolitiker wie alljährlich im November im Hotel Adlon. In diesem Jahr werden unter anderem Martin Schulz, der Präsident des EU-Parlaments und Bundesbankpräsident Jens Weidmann im Hotel Adlon sprechen. Vorgemerkt haben den Termin auch Kanzlerin Angela Merkel, die dreimal den Kongress eröffnet hat, und Peer Steinbrück, der bereits viermal zu Gast war. Wer von den beiden kommt, wird sich im Laufe des Jahres entscheiden – und dürfte auch von der Bundestagswahl abhängen.
Ausländische Staats- und Regierungschefs als Redner
Die Süddeutsche Zeitung kann bei ihrem Kongress jedes Jahr drei Dutzend namhafte Referenten begrüßen. Im vergangenen Jahr sprachen unter anderem der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, Finanzminister Wolfgang Schäuble und als Eröffnungsredner Bundespräsident Joachim Gauck. Regelmäßig nehmen auch ausländische Staats- und Regierungschefs an Deutschlands großem Wirtschaftskongress teil. So kam 2010 der russische Ministerpräsident Wladimir Putin eigens für den Kongress nach Berlin, ebenso wie zwei Jahre später der der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault und der ehemalige französische Staatspräsident Valery Giscard d’Estaing. Frankreich war im vergangenen Jahr Partnerland des Kongresses – in diesem Jahr wird ein besonderer Schwerpunkt auf Italien liegen. Spitzenkräfte der italienischen Wirtschaft, darunter Mario Moretti Polegato (Geox), Emma Marcegaglia und Ernesto Cucchiani (Intesa Sanpaolo) haben bereits als Referenten zugesagt.
Kritische Fragen statt langatmiger Vorträge
Auch 2013 werden zudem wieder namhafte deutsche Unternehmer und Manager auf dem Podium sitzen, darunter Roland Berger, Gerhard Cromme, Jürgen Fitschen, Nikolaus von Bomhard, Dieter Zetsche, Peter Terium und der neue BDI-Präsident Ulrich Grillo. Außerdem erwarten wir Spitzenkräfte der französischen Wirtschaft wie Baudouin Prot (BNP Paribas) oder Christophe de Margerie (Total) und aus weiteren europäischen Ländern sowie den USA. Sie diskutierten mit führenden Ökonomen wie Hans-Werner Sinn, Eigentümern erfolgreicher Familienunternehmen sowie deutschen und internationalen Spitzenpolitikern darüber, wie Europas Wirtschaft die Krise meistert – und was auf die Unternehmen nach der Bundestagswahl zukommt. Statt langatmiger Vorträge bietet der Kongress kontroverse, abwechslungsreiche Diskussionen, moderiert von leitenden Redakteuren der Süddeutschen Zeitung.
Ein Kongress, bei dem Debatten angestoßen werden
Auch 2013 wird der Adlon-Kongress – wie in den letzten Jahren – ein Ort sein, um wichtige wirtschaftspolitische Debatten anzustoßen. So löste Peer Steinbrück im Jahr 2007 mit seiner pointierten Eröffnungsrede eine monatelange Diskussion über die gesellschaftliche Verantwortung von Managern und Unternehmern aus. Im Jahr 2009 warf Angela Merkel den Bankern vor, sie würden angesichts der Finanzkrise eine zu „große Lippe“ riskieren, was ein breites Echo in der internationalen Presse fand. Im Jahr 2010 sorgte Wladimir Putin mit seinem Vorschlag weltweit für Aufsehen, die EU und Russland in einer Freihandelszone zusammenzuführen. Im Jahr 2012 hielt Bundespräsident Joachim Gauck auf dem SZ-Führungstreffen sein erste Grundsatzrede zur Wirtschaft.
Das Abendprogramm: Mehr als Wirtschaft
Das Führungstreffen Wirtschaft bietet aber noch mehr. So wie die Süddeutsche Zeitung ihren Lesern mehr offeriert als nur einen sehr guten Politik- und Wirtschaftsteil, so bietet der Kongress mehr als nur Debatten zu Politik und Wirtschaft. Gespräche mit Philosophen wie Peter Sloterdijk, Buchautoren wie Joseph Vogl oder Wissenschaftlern wie dem Hirnforscher Wolf Singer gehören ebenso zum Programm wie die abendlichen Talkrunden mit Gästen aus Kultur, Wissenschaft, Sport und Medien. Im Jahr 2012 war der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, in der Talkrunde zu Gast, außerdem der Dirigent Christian Gansch und die Fernsehköchin Sarah Wiener.
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